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Lost to regain 09 – Was fangen wir mit der Zeit an?

Maria Peters, 20. Juli 2016

Am Weg in Richtung Meseberg regnete es. Ein leichter warmer Sommerregen, es war windstill. Ich hatte Lust zu schreiben und bestieg einen der Hochst√§nde, die hier sehr zahlreich sind und die mich begeistern. Ich sa√ü also nun in einem kleinen B√ľro mit Blick √ľber die Felder. In Tirol in meinem Heimatdorf, in √Ėtztal-Bahnhof, unten am Fluss, gab es einen alten Nussbaum in dessen √Ąste jemand ein Sitz- und ein Tischbrett angebracht hatte, hier hielt ich mich gerne auf, las, lernte f√ľr die Schule, schrieb oder zeichnete. Und eben so f√ľhlte ich mich wieder, am Weg nach Meseberg.

ImHochstand

In Meseberg steht ein Schloss, es ist heute das G√§stehaus der Bundesregierung. Das leider sehr schlecht (weil zu Tode) restaurierte Schloss steht hinter hohen Gittern, bewacht von Polizisten und Kameras und die Begr√ľnung ist auf einen kurz geschnittenen Rasen reduziert, damit sich niemand verstecken oder anschleichen kann.
Das Dorf an sich wirkte ziemlich verlassen, obwohl der Regen mittlerweile aufgeh√∂rt hatte. Der Zugang zum See ist nur auf der dem G√§stehaus gegen√ľber liegenden Seite m√∂glich. Ich ging dort hin und setzte mich f√ľr eine Rast auf einen Baumstumpf. Ein Ehepaar mit einem sehr sch√∂nen schwarz-wei√üen Setter kam auf mich zu. Es waren sehr freundliche gebildete Leute. Wie alle hier, die ich traf. Alles wohlhabende und sportliche Berlinfl√ľchtlinge, die hier die Stille suchen. Und alle die ich in dieser Gegend traf, waren davon angetan, dass ich zu Fu√ü gehe.

Karte14_Landschaft

In Gransee ist noch der gr√∂√üte Teil der mittelalterlichen Stadtmauer erhalten. Eine sp√§tgotische Backsteinkirche, m√§chtig und breit, steht im Zentrum des Orts, sie hat zwei T√ľrme, einer ist mit Schiefer gedeckt, der zweite ist verputzt. Die H√§userzeilen zeigen noch eine geschlossene barocke Anlage. Ich hatte pl√∂tzlich Schnupfen. Musste dauernd niesen. Deshalb drehte ich hier nur eine kleine Runde durch den Ort und zog mich dann in mein Zimmer zur√ľck.

KircheGransee

Ich las das Buch ‚ÄěJugend ohne Jugend‚Äú des rum√§nischen Schriftstellers Mircea Eliade zu Ende. Es ist ein seltsames Buch. Der Hauptdarsteller wird von einem Blitz getroffen und verj√ľngt sich in der Folge von 70 auf etwa 30 Jahre, und er altert auch nicht mehr. Sp√§ter trifft er auf andere, denen es ebenso erging. Und einer von ihnen, der glaubt, dass die Kernspaltung in der Zukunft zum Zweck der Verj√ľngung von Menschen eingesetzt werden wird, stellt dem Hauptprotagonisten die entscheidende Frage: ‚ÄěWas fangen sie mit der Zeit an?

Eliade war 1907 geboren, aus seinem Buch lese ich heraus, dass f√ľr ihn die Vorstellung einer Lebenszeit von einhundert Jahren damals noch schier unvorstellbar war. Was, fragte ich mich, bei der heutigen und zuk√ľnftigen Lebenserwartung, fangen wir mit der Zeit an?

Noch in Gransee, ich war eben erst losgegangen, kam ich an einem kleinen Laden vorbei. Bibliothekscaf√© stand auf dem Schild. Ein freundlich wirkender Herr richtete eben die Tische her. Das Caf√© wirkte so nett, dass ich einen Blick hineinwerfen wollte. Und schon bald war ich mit dem Herrn und seiner Frau in ein Gespr√§ch verwickelt. Er ist Schriftsteller, wie ich nun erfuhr. Er schreibt Kriminalromane und nat√ľrlich konnte ich nicht widerstehen, trotz Rucksack, und kaufte einen Roman von ihm. Ochsenblut hei√üt das Buch und es spielt in Gransee. Der Autor, Harald Hillebrand, war fr√ľher tats√§chlich Kriminalist. Nebenbei malt er auch noch Bilder und f√ľhrt hier gemeinsam mit seiner Frau ein Caf√© mit integrierter Bibliothek und dem Verkauf von antiquarischen B√ľchern. Bisher konnte ich erst einige Seiten in dem Buch lesen, aber es verspricht spannend zu werden.

Dann zog ich los. Es gab keinen Wander- oder Radweg und ich ging entlang einer recht schmalen Stra√üe. M√ľde, weil mein Schnupfen inzwischen zu einem grippalen Infekt angewachsen war. Da hielt ein Linienbus neben mir. Es waren keine Fahrg√§ste darin und der Chauffeur meinte, ich k√∂nne unm√∂glich an dieser schmalen Stra√üe gehen. Ich wollte zuerst nicht mitfahren, aber er √ľberredete mich zumindest bis zum Anfang des parallel zur Stra√üe laufenden Radweges mitzufahren. Halb krank wie ich war, willigte ich ein. Er beschrieb mir dann bei diesen wenigen Minuten Fahrt im Eiltempo alle m√∂glichen Wanderwege in der Umgebung. Als ich wieder ausstieg f√ľhrte der Weg, wie versprochen, etwas weg von der Stra√üe durch den Wald und sehr bald kam ich dann in die Ortschaft Menz. Der K√ľnstlerhof Rofensee liegt gleich am Anfang des Ortes. Alte Backsteingeb√§ude, liebevoll restauriert, ein Restaurant, ein Ausstellungsraum und ein offenes Atelier waren angeschrieben. Ich hatte dieses Haus schon recherchiert und auch erfolglos zu kontaktieren versucht, aber trotzdem ging ich hinein. Und lernte den Bildhauer Robert G√ľnther kennen, der eben sein Atelier aufsperrte. Er erz√§hlte mir, dass er hier Mieter sei. Das K√ľnstlerhaus ist privat organisiert und auch finanziert. Er kann hier, durch die Besucherfrequenz des K√ľnstlerhauses, gut leben. Und viele weitere K√ľnstler leben hier in der Umgebung. Viele, denen Berlin zu dicht und zu turbulent wurde. Im Atelier von Robert G√ľnther standen und hingen farbig gefasste Holzskulpturen, viele Tierdarstellungen aber auch r√§tselhafte Objekte mit Fl√ľgeln oder mit N√§geln gespickt.

K√ľnstlerhof¬† BildhauerAtelier

Der weitere Weg f√ľhrte mich durch einen sehr alten Rotbuchenwald. Knorrige riesige B√§ume mit zerkl√ľfteten St√§mmen. Nach und nach verj√ľngte sich der Wald und ich kam nach Neuglobsow. Dieser Ort besteht fast ausschlie√ülich aus Ferienh√§usern und Pensionen. In der Kirche war eine Ausstellung √ľber den Illustrator und Grafiker Werner Klempke zu sehen, den hier in der Ex-DDR fast jeder kennt. Leider kam diese Ausstellung ohne Originale aus. Auf Tafeln waren Texte und Fotografien von ihm und seinen Arbeiten gedruckt. Man sah sehr deutlich an den Bildern, wenn man in der DDR als K√ľnstler eine Stellung hatte, lebte man sehr gut. Gerne h√§tte ich solch ein gro√üz√ľgiges Atelier und einen Teil der Gelassenheit, die sich spiegelte in seinem Gesicht auf den alten Fotografien.

Mein Quartier lag am Rand des Ortes, daneben ein verfallendes ehemaliges gro√ües Ferienheim. Ein gro√üer Garten stand uns Urlaubern zur Verf√ľgung und der Spielplatz hielt einen erstaunlichen Fuhrpark f√ľr die munteren Kleinen bereit.

FuhrparkStechlin

Es war gem√ľtlich. Unkompliziert, komfortabel und mit einer Bar ausgestattet, die von Getr√§nken √ľber Knabbereien, S√ľ√üwaren und Badesachen alles anbot, was man in der Laune eines Urlaubs glaubt zu brauchen.

Neuglobsow liegt am Stechlinsee. Und die sch√∂nste Beschreibung der Legende des Roten Hahns im Stechlinsee verdanken wir Theodor Fontane. Der hier logierte. Und selbstverst√§ndlich speiste ich am Abend in seiner Schenke. Der Stechlinsee geh√∂rt zu den br√ľllenden Seen, der Innsbrucker Schriftsteller Rudolf Alexander Mayr beschreibt das in seinem Buch ‚ÄěDas Kriegsloch‚Äú. Br√ľllende Seen haben Verbindungen weit hinab in die Tiefe der Erde und hin zu anderen Gew√§ssern.
Und beim Erdbeben von Lissabon 1755 trat unter anderen auch der Stechlinsee √ľber die Ufer. Die Legende vom Roten Hahn umschreibt die manchmal auftretenden, wie aus dem Nichts kommenden und sehr gef√§hrlichen Wasserstrudel. Die ihre Ursache oft weit entfernt, wie eben zum Beispiel im Erdbeben von Lissabon, haben.

RoterHahn

Auch ein ehemaliges Atomkraftwerk liegt hier in der N√§he hinter Absperrungen verborgen. Ich w√§re gerne zumindest in die N√§he gegangen, aber ich war immer noch viel zu krank, um Abendausfl√ľge zu machen. Ich ging fr√ľh zu Bett und schlief an die zehn Stunden durch.

UferStechlinsee

Am n√§chsten Morgen f√ľhrte der Weg dann entlang des Stechlinsee. Das Ufer war dicht bewachsen, der See lugte zwischen den Zweigen durch, glitzerte. Und auch die weiteren Seen, einer folgt hier dem anderen, waren meist von dichten W√§ldern und Geb√ľsch umgeben, es gab kaum Stellen, an denen man an die Seen heran kam. Dieser Respekt vor der Nat√ľrlichkeit beeindruckte mich. Und deshalb auch ist das Paddeln hier sehr beliebt, weil man den See eigentlich nur vom See selbst aus wirklich sieht. Doch es sind nicht sehr viele Menschen hier unterwegs. Eine Hand voll Genie√üer. Die Ortschaften sind ruhig und beschaulich. Es gibt gerade einmal so viel Infrastruktur, wie n√∂tig. Kein √úberfluss. Kein Konsumzwang.¬†

SchirmAmWegesrand  RentierFarm

TrittEin  Altar

Fälscher

Karte15_HochstandMitBaum

Ich traf einen pensionierten Opernsänger mit Bassstimme. Er zeigte mir auf einer Karte die möglichen Kanu-Routen und die Verbindungen zwischen den Seen. Er war ein sehr kultivierter sympathischer Mann. Aber er wirkte einsam.

Ich traf zwei weitere Rentner, begeisterte Kanufahrer, Wanderer und Radfahrer, die gerne eine Frau hätten und nach Tirol kommen wollen auf Brautschau, denn die Auserwählte sollte sportlich und unternehmungslustig sein. So ähnlich wie ich, meinte einer, aber ohne feste Bindung.

Karte13_CamouflageHochstand

Canow lag eigentlich nicht direkt auf meiner Route. Ich wollte den Ort nur besuchen, weil es dort ein Hotel Peters gibt. Und dort logierte ich und wurde nicht entt√§uscht. Die Besitzerin war eine dynamische und sehr humorvolle Frau, das Haus sehr gem√ľtlich. Motorradfahrer, Radfahrer und wohl die einzige Weitwanderin in Mecklenburg-Vorpommern durchmischten sich beim Abendessen auf der Terrasse.

Aber erst am Weg nach Wesenberg wurde mein grippaler Infekt wieder besser. Ich machte Halt an einem der vielen Seen am Weg, aber f√ľrs Zeichnen war ich noch nicht stark genug. Man kann nicht zeichnen, wenn man krank ist. Da fehlt die Kraft dazu. Die Etappe war kurz und der Ort Wesenberg hatte wieder einige Gewerbebetriebe, einen Supermarkt und mehrere Gesch√§fte und Lokale. Ich f√ľhlte mich hier wohl. Und merkte, wenn die Urlaubsstimmung in meiner Umgebung dominiert, werde ich unkreativ. Das ist nichts f√ľr mich. Ich brauche die Stimmung des Alltags. Sie ist es, die mich inspiriert. Ich arbeite gerne in der Wildnis, wo immer Alltag herrscht, weil die Tiere keinen Sonntag kennen. Oder in Ortschaften, in denen Arbeit und Rasten pendeln.

Abends schlenderte ich dann durch den Ort und setzte mich auf den letzten freien Tisch eines Gasthofs. Kurz darauf kam ein Ehepaar und fragte, ob sie sich dazusetzen d√ľrfen. Der Herr erz√§hlte von seinem aktuellen Arbeitsort in S√ľdafrika. Ich verga√ü ihn zu unterbrechen, was auch nicht ganz leicht gewesen w√§re, aber ich vermute, er war Techniker. Bald kamen noch zwei Herren dazu. Ein Maler in Arbeitsmontur aus dem Ort und ein Berufskollege des Afrikaherrn. Ein spannendes Gespr√§ch wurde gef√ľhrt. Von den Reservaten der Wohlhabenden in S√ľdafrika, von der Jagd und weiteren exotischen Arbeitsorten der beiden. Schon lange hatte ich keine Abendgesellschaft mehr, das fiel mir erst w√§hrend dieses Abends auf, deshalb blieb ich noch l√§nger sitzen.

Freiheit

Am Morgen wartete dann ein Journalist auf mich, er ging die gesamte Tagesetappe bis Rechlin mit mir mit. Ein harter Weg, weil nur Asphalt, und es war hei√ü. Wir kamen nach Morow, wo ich das Schloss besichtigte. Herr Schipke blieb drau√üen, weil er es schon gut kannte. Sehr sch√∂ne Tapetenrekonstruktionen und sch√∂ne Interieurs waren im Schloss zu sehen.Und es gibt ein Gewitterzimmer. Denn einer der Hausherren hier soll sich sehr vor Blitzen gef√ľrchtet haben und hat sich dieses Zimmer als R√ľckzug bei Gewittern eingerichtet. Schloss Morow wurde damals auch bereits mit einem Blitzableiter versehen. Vermutlich kannte er den rum√§nischen Volksglauben der Chance auf ewige Jugend nach einem Blitztreffer nicht. Oder er kannte ihn und war zu klug, sich ein endloses Leben zu w√ľnschen?

Gewitterzimmer

L√§rz ist ein Stra√üendorf. Es gibt einen aufgelassenen Flughafen dort, der ein russischer St√ľtzpunkt und sp√§ter ein Testgel√§nde der DDR Luftflotte war. Heute wird ein Teil dieses Gel√§ndes von einer Kommune genutzt. Kulturkosmos. Sie haben eine ausf√ľhrliche Homepage auf welcher sie auf vielen lang hinabzuscollenden Seiten ihre Welteinstellung und Aktivit√§ten darlegen. Ein Projekt gegen den Kapitalismus, ein Versuch, es besser zu machen. Mich interessierte das sehr und ich schickte ihnen meine Aussendung √ľber dieses Wanderprojekt und wollte sie gerne besuchen. Aber leider fanden sie mein Anschreiben unerh√∂rt. Darum h√§tten sie nicht gebeten, wurde mir in unfreundlichem Ton zur√ľckgeschrieben. Ich entschuldigte mich nat√ľrlich, dachte mir aber zugleich, warum jemand eine Kontaktadresse im Internet ver√∂ffentlicht, der nicht angeschrieben werden will. Und auch, ob die bessere Welt nur √ľber selbstgew√§hlte Reservate funktionieren soll?
Ich machte also nur ein Foto aus der Ferne, einige Bewohner waren au√üerhalb des Gel√§ndes unterwegs, man erkennt sie sofort, sie gr√ľ√üten freundlich.

Kommune1  Kommune2

Die bessere Welt. In den letzten Tagen dachte ich immer wieder dar√ľber nach, wie sie gelingen k√∂nnte. Und die Gehirnoptimierung des Menschen scheint mir nicht die L√∂sung zu sein. Denn alle totalit√§ren Regime wurden von intelligenten Menschen erdacht. Intelligenz sch√ľtzt vor Torheit nicht. Und auf meinem gesamten Weg bis hierher traf ich, bis auf einen leicht irren Typen, nur angenehme Menschen. Wenn man pers√∂nlich mit Menschen zu tun bekommt, sind sie fast immer angenehm. Es ist die Gruppe, es ist das Sippen- Gruppen ‚Äď das Rudelverhalten, das die Probleme schafft. Wann immer Menschen ihre Pers√∂nlichkeit herausbilden und leben k√∂nnen, sind sie angenehm und kompromissbereit. Es ist also, so scheint es mir zumindest im Moment, das autonome und in sich gefestigte Individuum, das die Welt besser machen kann.

In dieser Region hier gibt es viele produktive Menschen. Hier wird gemalt, gedichtet, Musik gemacht, Hobbys und Leidenschaften gepflegt. Viele finden so ihre eigene Welt, die sie innerlich stärkt und angenehm im Umgang macht. Vermutlich ist das der Grund, warum ich den Osten Deutschlands so gerne mag. Denn ich werde hier Рgleichviel Рbemerkt und in Ruhe gelassen.



Maria Peters, 20. Juli 2016


2 Kommentare

  • Ralph Schipke sagt:

    Dankenswerterweise durfte ich die K√ľnstlerin Maria Peters einen Tag lang auf ihrer Wanderung begleiten und ihr L√∂cher in den Bauch fragen.

    Dort, wo ich sonst im beruflichen Alltag unterwegs bin, bekam ich Gelegenheit, die Zeit ein wenig langsamer laufen zu lassen. Zu Fuß zeigt sich Altbekanntes ganz anders als in rechtschaffender Eile wahrgenommen.

    Ich habe einen eigenen (journalistischen) Text aus dieser Begegnung gemacht.
    Wer Lust darauf hat, kann sich morgen die Zeitung kaufen oder vielleicht später hier nachsehen:
    http://wp.me/p39S8h-pj

    • Maria Peters sagt:

      Lieber Herr Schipke
      Es war ein besonderer Wandertag mit Ihnen. Das Gewitterzimmer hätte ich wohl sonst versäumt.
      Vier Augen sind schon auch ganz gut….
      Danke f√ľr Ihren Artikel!
      Mit lieben Gr√ľ√üen
      Maria Peters

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