Über uns

Die Blogseite Novelle montage wurde 2015 von der Künstlerin Maria Peters mit dem Zweck gegründet, über ihre Reisen, Wanderungen oder Kunstprojekte zu berichten. Im Sommer 2016 machte sie u. a. eine achtwöchige Fußwanderung durch Ostdeutschland, von der wir – Ralf und Laila – über die Medien erfuhren.
Wir begannen die Berichte von Maria zu verfolgen, denn uns gefiel ihr Ansatz, Romanrecherchen in Form von Aktionen und Reisen miterlebbar zu machen.
Irgendwann nahmen wir Kontakt zu ihr auf und ein intensiver Mailverkehr setzte ein.

Als erstes Resultat dieses Diskussionsprozesses gründeten wir gemeinsam im Sommer 2020:

Novelle montage

virtuelles Forum für Kunst/Sprache/Performance

Wir erweitern also in Zukunft den Inhalt dieser Blogseite.
Sprachexperimente, theoretische Texte, künstlerische Arbeiten verschiedener Genres, Links und Berichte zu anderen Arbeiten und Homepages, die wir als relevant für unser Forschungsgebiet ansehen, sollen hier als Sammlung der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Wörter – sowohl innerhalb als auch außerhalb der Buchdeckel – als künstlerisch experimentelles Material zu forcieren, ist dabei unser Fokus!

Einige Stichworte dazu:
● Die Erforschung der Möglichkeiten des Zusammenwirkens von Bild und Text.
● Die Weiterentwicklung visueller und experimenteller Poesie.
● Das Ausloten und Archivieren experimenteller Textvorträge,
● oder von Texten im/als (Erlebnis-) Raum …

 

Wer Beiträge oder Vorschläge hat, kann sich gerne an uns wenden!
Wir agieren als Kurator*innen-Kollektiv, alle Beiträge müssen von uns gemeinsam befürwortet werden.

 

Es grüßen

Laila Ramold      &      Maria Peters      &      Ralf Westhag                

Virtueller Raum, 1. September 2020

 

Röhre, Requisite für eine Performance, Maria Peters 2020

 

Die Akteur*innen


Laila Ramold     &     Ralf Westhag

sind ein fixes Dreamteam. Sie leben zurückgezogen als Selbstversorger auf ihrem Biobauernhof in einem kleinen Dorf in Deutschland. Sie verweigern sowohl social-media als auch Telefon und kommunizieren ausschließlich per E-Mail.
Laila und Ralf verfolgen seit vielen Jahren verschiedene künstlerische Entwicklungen und literarische Strömungen und stehen mit zahlreichen Künstler*innen und Kulturwissenschaftler*innen in regem Austausch. Beide haben an mehreren Universitäten in Deutschland jeweils einige Semester Literaturwissenschaft und Kunstgeschichte studiert. Ein überraschendes Erbe von Ralf ermöglichte ihnen dann den Ausstieg.
Sie führen heute ein ruhiges alternatives Leben, sich selbst erfrischend durch die „Nebenbeschäftigung“ Kunst.

 

Maria Peters

studierte um die 2000er Wende in Wien sowohl an der Univ. für Angewandte Kunst bei Bernhard Leitner, wie auch an der Akademie der Bildenden Künste bei Renée Green. Seminare für Sprachexperimente geleitet von Franz Schuh waren wesentlich für ihre Entwicklung.
Maria Peters post-konzeptuelle Position ist eine seit ca. zwanzig Jahren konsequent verfolgte (selbst-)ironisch experimentelle, aber trotzdem ernsthafte Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Sehnsüchten und Brüchen: Sie erzählt von der Ferne, deren Idealisierung und der immer wiederkehrenden Sehnsucht nach Romantik. Oder sie erinnert uns an den Traum von einer besseren Welt.
Ihre aktuellen Arbeiten sind direkte Gegenüberstellungen von Glück versus Unglück und von Arm versus Reich.

Im Frühjahr 2021 wird darüber ihr nächstes Buch erscheinen:
„Lars hatte den Mut – oder – Voodoo Raga“, Maria Peters, Artnografien, Visionen


Über ihre Auseinandersetzung mit Text und Bild sagt sie selbst:

„Schreiben und Malen sind für mich ein untrennbarer Prozess. Ich male an einem Bild. Zuerst ist es still in mir. Nach einer Weile flackern dann Wörter in meinem Gehirn auf, sie verdichten sich und ich wechsle zum Schreiben. Sind genügend Sätze zu Papier gebracht, übernehmen die Bilder wieder die Regie. Ich pendle also permanent zwischen dem Abstraktionsprozess der Entstehung von Sprache und dem Handwerk des Malens – von meist so gut wie fertig in mir auftauchenden – Bildern.

 

Laila Ramold      &      Maria Peters      &      Ralf Westhag